Agenda 2020

Agenda des Netzwerks „Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt” für das Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung”
 

Im November 2015 wurde im Rahmen der Fachtagung „Nachhaltigkeit selbst in die Hand nehmen” Grundzüge einer Agenda für die Frankfurter Aktivitäten im Rahmen des Weltaktionsprogramms "Bildung für nachhaltige Entwicklung" diskutiert. In der Folge fanden die Arbeitsergebnisse in einer Online-Konsultation große Zustimmung und dienen nun als Grundlage der weiteren Arbeit des Netzwerks.


Kompetenzaufbau für Multiplikator_innen
 

  • Verstärkte Integration von BNE in die Ausbildung von Erzieher_innen und Lehrer_innen (in Zusammenarbeit mit dem HKM).
  • Weiterbildung der Mitarbeiter_innen der städtischen Verwaltung und von Unternehmen in den Bereichen Ressourceneffizienz, Beschaffung und nachhaltige Entwicklung.
  • Entwicklung eines Qualifikationsprogramms für Multiplikator_innen mit dem Ziel der ganzheitlichen Schul- und Institutionenentwicklung in Richtung nachhaltiger Entwicklung (in Zusammenarbeit mit den hessischen Ministerien).
  • Vergabe eines Zertifikats für im Bereich BNE qualifizierte Erzieher_innen, Pädagoge_innen und Mitarbeiter_innen von Bildungsinstitutionen (in Zusammenarbeit mit den hessischen Ministerien).
  • Dialogprozess zwischen den Bereichen Naturschutz, Biodiversität und globales Lernen. Daraus resultierende Ergebnisse sollen in das Programm „Entdecken, Forschen und Lernen in Frankfurter GrünGürtel” einfließen.

Nachhaltigkeit leben – Junge nachhaltige Bewegungen
 

  • Einrichtung und Bestandssicherung von Werkräumen, FabLabs und Schulgärten in Schulen.
  • Etablierung von Räumen und Plattformen für nicht kommerzielle Nachhaltigkeitsinitiativen.
  • Aufbau von Strukturen, die es Jugendlichen und Bottom-Up Initiativen erlaubt, an lokalen Prozessen für nachhaltige Entwicklung teilzunehmen.
  • Verknüpfung von Initiativen und Akteuren des lokalen Wandels mit den formalen Bildungsinstitutionen.
  • Einleitung eines Dialogprozesses, der die Erfahrungen der jungen Initiativen für nachhaltige Stadtentwicklung fruchtbar macht.

Ganzheitliche Schulentwicklung
 

  • Weiterentwicklung des Schuljahrs der Nachhaltigkeit, der Projektwoche Nachhaltigkeit und weiterer schulischer Programme zu einer ganzheitlichen Schulentwicklung
  • Institutionalisierung der Veranstaltungsformate „Solarrennen”, „Blaue Tafel”, „Stadtradeln” und „Kindermeilen” sowie von Wettbewerben wie „Brücken in die Zukunft”.
  • Verstärkte Zusammenarbeit mit Akteuren des globalen Lernens.

Haus der Zukunft
 

  • Einrichtung eines „Haus der Zukunft” als Ort, um nachhaltige Entwicklung in Frankfurt sichtbar, nutzbar und erlebbar zu machen.
  • Integration des „Haus der Zukunft” in den Maßnahmenkatalog des Masterplans „100% Klimaschutz”, in das Konzept „Integrierte Stadtentwicklung” und den Green City-Prozess.
  • Einrichtung von temporären Reallaboren in Zusammenarbeit mit Partnern der Stadtgesellschaft als Zwischenschritt.
  • Entwicklung des „Haus der Zukunft” als Dachmarke für nachhaltigkeitsbezogene Veranstaltungen. Entwicklung von Pop-up Aktionen und Aktionstagen.

Kommune
 

  • Anregen eines Beschluss der Stadtverordneten zum Weltaktionsprogramm als Fortschreibung der Beteiligung an der UN-Dekade BNE.
  • Beantragung der Auszeichnung des Netzwerks „Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt” durch die Deutsche UNESCO-Kommission.
  • Beantragung der Auszeichnung als Kommune des Weltaktionsprogramms durch die Deutsche UNESCO-Kommission auf Basis der Entwicklung und Umsetzung der Frankfurter BNE-Agenda.